2 Jahre Asiatisch essen in Leipzig

Ein weiteres Blogjahr ist vergangen und ich darf mich rückblickend über steigende Klickzahlen freuen: Fast 20.000 Aufrufe gab es 2015 (zum Vergleich: 2014 waren es gerade mal gut 4.000), mit klarer steigender Tendenz über den Verlauf des Jahres hinweg. Auch die übermittelten Suchanfragen zeigen, dass Restaurant- und Imbissbewertungen von asiatischen Lokalen gefragt zu sein scheinen. Ich freue mich, wenn Besucher über entsprechende Googlesuchen auf diesen Blog stoßen und ihre Fragen hoffentlich beantwortet werden können.

Die genauen Zahlen zeigt die folgende Tabelle. Ich habe 2015 etwas weniger geschrieben als im vorherigen Jahr, allerdings sollen ja auch noch genügend Lokale für Besuche in den kommenden Jahren übrig bleiben.

Einträge insgesamt 48
Einträge 2015 21
Aufrufe bis 29.12.2015 19.616
Getestete Restaurants bzw. Imbisse 43
Stadtteile 13
Beliebtester Eintrag Fam. Tran Phat

Wie schon im letzten Jahr ist der Bericht über das Fam. Tran Phat der beliebteste Eintrag. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist es generell (und verständlicherweise) so, dass Beiträge über Imbisse und Restaurants ohne eigene Webseite öfter aufgerufen werden. Dies ist auch bei Fam. Tran Phat der Fall. Außerdem befindet sich dieses Bistro auf einem nicht zu übersehenden Expansionskurs. Der oben verlinkte Beitrag beschreibt meinen Besuch bei dem Lokal auf der Karl-Heine-Straße. Inzwischen gibt es aber mindestens 5 Ableger in verschiedenen Stadtteilen, und es eröffneten allein in den vergangenen zwei Monaten zwei Filialen in der Südvorstadt. Allerdings wird es keine Berichte über jede einzelne Filiale geben, da die angebotenen Gerichte und Preise nicht variieren.

Bereits beim letzten Jubiläumseintrag habe ich meine kleine, persönliche Bestenliste der Leipziger asiatischen Lokale veröffentlicht. Auch für 2015 habe ich eine solche zusammengestellt. Von den drei Imbissen bzw. Restaurants der früheren Liste ist nur noch eines übrig geblieben (und zwar die frühere und aktuelle Nr. 2).

  1. Konfuzius Tee Kultur Garten (der Sonntagsbrunch ist meine Neuentdeckung des Jahres)
  2. Pho Viet (ist immer wieder einen Besuch wert)
  3. Tuk Tuk (hier stimmen Ambiente, Qualität und Geschmack)

In der näheren Auswahl befanden sich weiterhin das Restaurant Confucius, der Mondgarten und das Restaurant Aufgehende Sonne. Ersteres scheint leider nun dauerhaft geschlossen zu sein, auch wenn es keine offizielle Bekanntmachung gegeben hat. Der Mondgarten serviert sehr schmackhafte chinesische Speisen, könnte aber für meinen Geschmack noch etwas weniger europäische Anpassung vertragen. Und das Restaurant Aufgehende Sonne bietet ein sehr günstiges Buffet an, konnte es aber meiner Meinung nach nicht mit den Top 3 aufnehmen.

Abgesehen von Tests der Leipziger Asia-Landschaft verschlug es mich in den vergangenen Monaten erneut in andere Städte. Erwähnenswert ist hier eine Erfahrung, die ich erstmals in Berlin machen durfte: echten chinesischen Feuertopf! (Zur Erklärung: Der Feuertopf ist ein chinesisches Fondue, welches die Zutaten jedoch nicht im Fett, sondern in einer Brühe gart. Dabei ist es typisch, einen Topf mit zwei getrennten Sektionen zu haben, die jeweils eine milde und eine scharfe Brühe enthalten. Feuertopf erfreut sich bei den Chinesen sehr großer Beliebtheit und wird vor allem in großen Gruppen genossen.) In einem Ableger des Restaurants Tian Fu (über welches ich hier schon berichtet habe) gibt es ein Feuertopf-Buffet: Zur Grundausstattung gehören der Feuertopf, welcher auf einer Kochplatte in der Mitte des Tisches platziert wird, und ein Teller mit rohem Fleisch. Alle anderen Zutaten können am Buffet selbst nach Belieben zusammengestellt werden. Die rote Brühe sollte man mit Vorsicht genießen, wenn man keine Szechuan-Schärfe gewöhnt ist!

Feuertopf

Feuertopf

Außerdem habe ich auch viele asiatische Gerichte versucht, selbst nachzukochen. Neben Mapo Doufu (Tofu mit Gehacktem in scharfer Soße), welches schon seit geraumer Zeit immer wieder auf dem Speiseplan steht, sind auch Jiaozi (gefüllte Teigtaschen) und Dan Dan-Nudeln (Nudeln mit eingelegtem Gemüse, Gehacktem, und vielen Gewürzen, u.a. Szechuan-Pfeffer und Sesampaste) dazugekommen. Letztere haben wir im Berliner Lon Men’s probiert und für fantastisch erklärt.

Dan Dan-Nudeln im Lon Men's

Dan Dan-Nudeln im Lon Men’s

Vielleicht können solche Köstlichkeiten ja auch bald in einem Leipziger Restaurant oder Imbiss genossen werden. Mich würde es jedenfalls sehr freuen. Auch weiterhin bin ich für Empfehlungen und Vorschläge zum Blog sehr dankbar, einfach eine Mail an die unter Kontakt angegebene Adresse senden. Ich wünsche allen Lesern des Blogs ein gesundes neues Jahr mit viele genussvollen Momenten.

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3 Kommentare zu “2 Jahre Asiatisch essen in Leipzig

  1. Hey, hast du irgendwo eine „Gesamttabelle“ versteckt? Auf der man auf einem Blick sieht, wo du schon warst, wie du es dort fandest… ? Fände ich auch für unsere Gäste ernorm spannend!

    • Vielen Dank für das Interesse! Es gibt unter Standorte eine Karte, auf der alle Imbisse und Restaurants eingetragen sind, die ich schon besucht habe. Außerdem kann man auch im Menü rechts nach bestimmten Kategorien (Stadtteil, Preis usw.) filtern. Eine Übersicht über meine Bewertungen habe ich nicht, weil es da ja wenig Objektives gibt. Am Ende von jedem Beitrag findet man aber ein kurzes Fazit, das einen schnellen Überblick über die Bewertung liefert.

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